Vitalay
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Eistee-Lieferant in der Schweiz: was die Gastronomie sucht

Schweizer Restaurants, Hotels und Bars suchen ernsthafte Lieferanten für handwerklichen Eistee. Was Vitalay bietet: Gebinde, Kühllogistik, Mindestbestellmenge, aktives Sortiment.

Von Ciprian

Offener Vitalay-Karton mit aufgereihten Eistee-Flaschen, saubere Lagerfläche, seitliches Tageslicht

Ein Gastronom, der seiner Karte einen handwerklichen Schweizer Eistee hinzufügen will, sucht kein Getränk – er sucht einen Lieferanten. Die Unterscheidung ist wichtig. Ein Getränk verkostet man. Einen Lieferanten managt man: Mindestbestellmenge, Kühllogistik, regelmässige Lieferungen, Verfügbarkeit der Sorten, schnelle Reaktion, wenn eine Charge fehlt.

Dieser Artikel richtet sich an Einkaufsverantwortliche, Gastronomieleiter und F&B-Manager, die das Vitalay-Angebot im Kontext ihres Betriebs prüfen.

Was die Gastronomie von einem Lieferanten alkoholfreier Getränke erwartet

Die Erwartungen des Hotellerie-, Restaurant- und Café-Sektors (HoReCa) an handwerkliche Getränke sind nicht dieselben wie im B2C. Eine Privatperson, die auf vitalay.ch bestellt, ist empfänglich für die Geschichte des Produkts. Eine Restaurantleiterin hingegen ist empfänglich für das Operative.

Die Regelmässigkeit. Der Betrieb muss dieselbe Sorte mehrere Wochen hintereinander bestellen können, ohne überraschende Lieferlücken und ohne Qualitätsschwankungen zwischen den Chargen. Ein handwerkliches Produkt ist nicht zwingend zu 100 % von Charge zu Charge identisch – das ist akzeptiert – aber die Schwankungen müssen im vernünftigen Rahmen bleiben.

Die Kühllogistik. HPP-Getränke wie die unseren brauchen eine Kühlkette vom Verlassen der Werkstatt bis in den Keller des Betriebs. Das setzt eine Lieferung im Kühlfahrzeug oder mit Isolierverpackung voraus, und eine sofortige Annahme im Kühlraum. Für ein Restaurant, das bereits über eine Kühllogistik verfügt, ist das kein grosses Hindernis – nur ein Punkt, den es zu klären gilt.

Die vernünftige Mindestbestellmenge. Ein Karton zu 16 Flaschen pro Sorte ist das Vitalay-Minimum. Für ein Restaurant mit 40 Couverts am Abend, das 2–3 Flaschen pro Service umsetzt, ist das etwa eine Woche Vorrat. Keine Überverpflichtung.

Die Dokumentation. Datenblätter, Nährwerte, Allergene, typisches Verbrauchsdatum – die Betriebe haben Rückverfolgbarkeitspflichten und oft Qualitätsaudits. Ein Lieferant, der diese Unterlagen nicht liefern kann, ist eine operative Bremse.

Ein direkter Ansprechpartner. Kein Callcenter, kein Verkäufer eines Mehrmarken-Vertriebs. Ein handwerklicher Lieferant bietet in der Regel einen direkten Kontakt zur Produktion.

Das Vitalay-Sortiment für die Gastronomie

Vier Sorten Eistee und Limonade, eine Palette von Partner-Säften und -Shots. So gliedern sie sich für einen Gastronomiebetrieb.

Jasmin Eistee – blumiges, feines Profil, dezenter Zucker. Der gastronomischste der drei Eistees. Bevorzugte Begleitung zu feinen Gerichten, asiatischer Küche oder leichten Vorspeisen. Service aus der Flasche oder im Glas.

Marokkanischer Eistee – frische Minze auf Grüntee, pflanzlich und erfrischend. Direkter als der Jasmin, vielseitiger. Funktioniert gut auf der Terrasse, beim Mittagessen, mit Küchen aus dem Nahen Osten oder mediterraner Küche.

Zitronen Eistee – Schwarztee, natürliche Zitrone. Robuster als die beiden vorherigen, etwas tanninreicher. Für Betriebe, die ein zugängliches Profil ohne Überraschung suchen, ist er am einfachsten zu verkaufen – er ist vertraut, ohne banal zu sein.

Zitronenlimonade – gepresste Zitrusfrüchte, feine Perlung, massvoller Zucker. Das einzige prickelnde Produkt des eigenen Vitalay-Sortiments. Format für Apéro, Terrasse oder als Begleitung leichter Gerichte.

Alle diese Produkte sind in der PET-Flasche zu 50 cl, im Karton zu 16 abgefüllt. Sie werden kalt serviert (6–10 °C), aus der Flasche oder im Glas. Kein Zapfformat, kein Sirup, keine Verdünnung – es sind fertige, servierbereite Produkte.

Die Frage der Kühlkette: was zu beachten ist

Das ist der Punkt, der bei den ersten Gesprächen mit Betriebsverantwortlichen die meisten Fragen aufwirft. Ist die Kühlkette wirklich unverzichtbar? Erschwert sie die Lagerung?

Die kurze Antwort: Ja, sie ist unverzichtbar, und nein, sie erschwert nichts mehr als jedes andere Frischgetränk.

Unsere Produkte werden durch HPP (Hochdruck bei Kälte) stabilisiert, nicht durch thermische Pasteurisation. HPP inaktiviert die Mikroorganismen ohne Hitze, was die Aromen und die Frische des Produkts bewahrt. Aber sie sterilisiert das Produkt nicht im mikrobiologischen Sinn – sie stabilisiert es. Ausserhalb der Kühlkette verliert die HPP-Stabilisierung ihre Wirksamkeit schneller als eine thermische Pasteurisation.

In der Praxis für ein Restaurant:

  • Annahme im Kühlraum (2–6 °C) ab Lieferung
  • Keine Lagerung bei Raumtemperatur, auch nicht für einen angebrochenen Karton
  • Verbrauchsdatum klar auf jeder Flasche angegeben: keine Unklarheit

Für einen Betrieb, der bereits eine Annahme von Fisch, Frischkäse oder Gemüse handhabt, ist die Logik identisch. Es ist nicht aufwendiger.

Das SUM MUM-Sortiment als Ergänzung

Für Betriebe, die das Angebot über die Eistees hinaus erweitern möchten, erlaubt unsere Partnerschaft mit Summum, das SUM MUM-Sortiment anzubieten:

  • Grüner Saft – kaltgepresstes grünes Gemüse, pflanzliches Profil
  • Apfel-Karotten-Saft (mit Zitrone und Ingwer) – fruchtiger, zugänglicher, natürlich süsser Saft
  • Ingwer-Kurkuma Shot – Konzentrat 60 ml, würziges Profil
  • Ingwer-Zitrone Shot – Konzentrat 60 ml, säuerliches und lebendiges Profil

Diese Formate sind interessant für Hotels (Room Service, Frühstücksbuffet), Saftbars oder Restaurants, die ein kurzes, differenzierendes Format in der Karte anbieten möchten. Wie das ganze Summum-Sortiment werden diese Säfte und Shots durch HPP stabilisiert – nicht durch thermische Pasteurisation – und verlangen daher dieselbe strikte Kühlkette wie die Vitalay-Eistees, von der Annahme bis zum Service.

Preispositionierung: wo Vitalay im HoReCa-Angebot steht

Wir sind nicht die Günstigsten am Markt. Ein Vitalay-Eistee zum B2B-Preis ist teurer als ein bei einem klassischen Distributor gekauftes Pack Grossmarken-Eistee. Der Vergleich ist nicht relevant – es sind nicht dieselben Produkte.

Der relevante Vergleich ist mit anderen handwerklichen oder Premium-Getränken im HoReCa: Premium-Mineralwasser, hausgemachte frische Zitrussäfte, handwerklicher Kombucha. In diesem Segment ist unsere Positionierung vernünftig – und die vom Restaurant anwendbare Marge (Service aus der Flasche oder im Glas) erlaubt eine gesunde Rentabilität.

Ein konkretes Beispiel: Eine Flasche zu 50 cl, in zwei Gläsern zu CHF 5–7 pro Glas serviert, ergibt einen Umsatz von CHF 10–14 pro Flasche für den Betrieb, bei einem deutlich tieferen B2B-Einkaufspreis. Die Marge ist da.

Wie man mit Vitalay startet

Kein Papierkatalog auszufüllen, kein Aussendienst vorrangig zu kontaktieren. Der Ablauf ist direkt:

  1. Unsere Seite für Fachkunden für die aktiven Sorten und die Konditionen konsultieren
  2. Ein B2B-Konto auf der Website erstellen (manuelle Freigabe unsererseits – 24–48 Arbeitsstunden)
  3. Eine erste Testbestellung aufgeben: ein Karton pro gewünschter Sorte
  4. Uns direkt kontaktieren, wenn eine operative Frage oder ein spezifischer Bedarf auftaucht

Wir sind eine kleine Struktur. Der Kontakt zur Produktion ist direkt. Ist eine Sorte vergriffen oder wird ein spezifisches Format gewünscht, kommt die Antwort aus der Werkstatt, nicht von einem ausgelagerten Kundendienst.


Weiterführend

Häufige Fragen

Liefert Vitalay direkt an Restaurants und Hotels in der Schweiz?
Ja. Vitalay bietet einen B2B-Lieferservice in der Kühlkette für Restaurants, Hotels, Bars und Gastronomiebetriebe in der Deutsch- und Westschweiz. Die Mindestbestellmenge beträgt einen Karton pro Sorte (16 Flaschen). Die genauen Konditionen stehen auf unserer Seite für Fachkunden.
Welche Vitalay-Sorten sind für die Gastronomie erhältlich?
Die aktiven B2B-Sorten sind: Jasmin Eistee, Marokkanischer Eistee, Zitronen Eistee, Zitronenlimonade – in der PET-Flasche zu 50 cl. Die Säfte und Shots von SUM MUM (Grüner Saft, Ingwer-Kurkuma Shot, Ingwer-Zitrone Shot, Apfel-Karotten-Saft) sind im Rahmen unserer Partnerschaft mit Summum ebenfalls erhältlich.
Braucht der Vitalay-Eistee eine Kühlkette?
Ja, zwingend. Unsere Produkte werden durch HPP stabilisiert – nicht durch thermische Pasteurisation. Sie müssen von der Lagerung bis zum Service kühl gehalten werden (zwischen 2 und 6 °C). Das Verbrauchsdatum steht auf jeder Flasche. Ein Restaurant, das unsere Flaschen bei Raumtemperatur lagert, wird die Qualität vorzeitig nachlassen sehen.
Was unterscheidet einen Lieferanten für handwerklichen Eistee von einem Distributor grosser Marken?
Ein handwerklicher Lieferant wie Vitalay bietet in begrenzten Mengen produzierte Produkte mit direkter Rückverfolgbarkeit auf Herstellungsmethode und Rohstoffe. Der Ansprechpartner ist der Produzent, kein Verkäufer eines Mehrmarken-Vertriebs. Die Kehrseite: Mindestmengen und Verfügbarkeit sind nicht mit den im Detailhandel vertriebenen Grossmarken vergleichbar.
Kann Vitalay Produktunterlagen für die Restaurantkarte liefern?
Ja. Wir liefern Produktblätter pro Sorte (Zusammensetzung, Allergene, Nährwerte, Herstellungsmethode), nutzbar für die Kartendokumentation, die Personalschulung oder die administrativen Bedürfnisse des Betriebs.

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